Beschreibung

Die mosaikartig zu einem Ganzen zusammengefügten achtundzwanzig kleinen Erzählungen dieses Buches sind im wahrsten Sinne des Wortes brillant geschrieben. Sie handeln von Erlebnissen aus Kindheit und Jugend des bekannten Autors.Alles, das Freudige und das Bittere, von dem hier erzählt wird, sieht der Leser mit Stefans Augen, den Augen eines Kindes, und hört er mit Stefans Ohren, den Ohren eines Kindes. In schlichter Weise erzählt Walter Kaufmann über jene Zeit wie über ganz gewöhnliche und sich in den Alltag einfügende Begebenheiten, wie über gar nichts Außergewöhnliches.Im Mittelpunkt der Handlungen steht Stefan, der Sohn eines jüdischen Rechtsanwaltes. Von Geschichte zu Geschichte wird Stefan älter, aber auch reifer. Viel Schmerzliches liegt schon hinter ihm, als er mit fünfzehn Jahren Deutschland verlässt und nach England in die Fremde fährt. Nur die Mutter hatte Stefan zur Bahn bringen können; der Vater befand sich schon in Dachau.Selbst in England war die Sicherheit trügerisch " interniert, deportiert, endet seine Kindheit inmitten der australischen Wüste.Alles in allem: ein sehr schönes und ein sehr wichtiges Buch für jedermann.Das meisterhafte Werk erschien erstmals 1966 unter dem Titel "Stefan " Mosaik einer Kindheit" und um die letzten drei Erzählungen ergänzt 1985 unter dem Titel "Jenseits der Kindheit" in der Edition Holz im Kinderbuchverlag Berlin - DDR.

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