Steigerung der Nutzanwendung und Optimierung der Kosten- und Leistungsrechnung in der kommunalen Verwaltung am Beispiel der Stadt Stuttgart

Beschreibung

Mehrere Jahre nach Einführung der Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) bei der Stadtverwaltung Stuttgart wurde nach einem möglichen Weg gesucht, wie man die Nutzanwendung und die Qualität dieses betriebswirtschaftlichen Instrumentes als neues Steuerungs- und Informationssystem bei den städtischen Ämtern steigern bzw. verbessern könnte. Im Verlauf der vergangenen Zeit hat sich die KLR in den städtischen Ämtern unterschiedlich stark ausgeprägt und weist stadtweit einen sehr unterschiedlichen Grad der Nutzanwendung auf. Der Autor hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, ein Konzept zu entwickeln, das die Steigerung der Nutzanwendung und eine gleichzeitige Optimierung der Kosten- und Leistungsrechnung zum Ziel hat. Bei der Erarbeitung des Sollkonzeptes wurden neue Wege und Möglichkeiten, wie z.B. die Anwendung eines stadtinternen Marketingmixes, aufgezeigt, um das angestrebte Projektziel erfolgreich und zeitnah erreichen zu können. Der besondere Reiz liegt hierbei in dem Spannungsfeld von tradionell denkendem Verwaltungshandeln und modernen Managementansätzen aus der freien Wirtschaft. Michael Dambacher wurde am 15. August 1979 in Ellwangen (Jagst) geboren und studierte nach erfolgreichem Abiturabschluss im Jahr 1999 an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg. Als Jahrgangsbester absolvierte er das Studium zum Diplom Verwaltungswirt u.a. mit dem Wahlpflichtfach "Unternehmensführung öffentlicher Betriebe" und verfasste in diesem Zusammenhang eine Diplomarbeit zum Thema "Continuous Improvement Process beim Robert Bosch-Krankenhaus" in Stuttgart. Von September 2004 bis August 2008 arbeitete er als Mitarbeiter der Stadtkämmerei bei der Landeshauptstadt Stuttgart im Bereich der Haushaltabteilung. Neben der Beratung von Ämtern in Grundsatzfragen zur Kosten- und Leistungsrechnung oblag ihm die SAP Anwendungsbetreuung der Module CO und PS und befasste sich u.a als Projektmitarbeiter vor allem mit der Umstellung des kameralen Rechnungswesens auf die kommunale Doppik innerhalb der Stadtverwaltung Stuttgart. Im April 2005 begann er sein berufsbegleitendes Studium "General Management" mit der Vertiefungsrichtung "Public Management" an der Steinbeis Hochschule Berlin. Während des zweijährigen Projekt-Kompetenz-Studiums war er mit der Umsetzung des Sollkonzepts zur Steigerung der Nutzanwendung und Optimierung der Kosten- und Leistungsrechnung innerhalb der Stadtverwaltung Stuttgarts zusätzlich betraut. Heute arbeitet er als Projektleiter und stadtinterner Berater im Bereich Organisation und Personal der Landeshauptstadt Stuttgart.

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