Beschreibung

Das Feld der empirischen Strategieforschung ist noch weitgehend unerschlossen. Mit diesem Band liegt erstmals eine systematisch vergleichende Analyse strategischer Regierungsprozesse europäischer Parteiregierungen vor. Untersucht wird das strategische Steuerungshandeln der Regierungen Blair (1997-2005) und Schröder (1998-2005). Die Ergebnisse verweisen auf zwei konträre Strategieprofile: eine strategisch unambitionierte und fragmentierte Regierungssteuerung unter Schröder steht einem ambitionierten, aber durch Tendenzen der Übersteuerung gekennzeichneten Strategieansatz unter Blair gegenüber. Für beide Fälle lässt sich zeigen, dass strategische Steuerung insbesondere von der kollektiven Strategiefähigkeit des Regierungsakteurs und dem individuellen Strategieprofil des Regierungschefs abhängt. Die Untersuchung belegt das Potential einer empirisch orientierten politischen Strategieanalyse.

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