Tel Aviver Jahrbuch für deutsche Geschichte / Ethnizität, Moderne und Enttraditionalisierung (pdf)

Beschreibung

pdf-FormatWie sehr die Transformationsprozesse der Moderne von Prämodernem, das radikal Neue von Traditionellem, Demos von Ethnos und das Säkulare von Religiösem durchzogen sind diskutierten deutsche, israelische, ungarische und polnische Historiker, Soziologen sowie Politikwissenschaftler am Institut für deutsche Geschichte Tel Aviv im Juni 2001. Sie trafen sich im Rahmen einer Konferenz die sich mit dem Thema "Ethnizität, Moderne und Enttraditionalisierung" auseinandersetzte. Die Forschungsergebnisse zu diesem facettenreichen Themenbereich bilden den diesjährigen Schwerpunkt des "Tel Aviver Jahrbuchs für deutsche Geschichte".Außerdem widmet sich das aktuelle Jahrbuch dem im Dezember 2000 verstorbenen Gründer des Instituts für deutsche Geschichte, Professor Walter Grab, und seinem Vermächtnis. Daneben sind ausführliche und tiefgehende Rezensionen enthalten sowie ein Diskussionsforum, das sich mit Gabriel Gorodetskys Buch "Die große Täuschung" auseinandersetzt.Die Konzeption des JahrbuchesDas Tel Aviver Jahrbuch für deutsche Geschichte wendet sich an ein geschichts- und kulturwissenschaftlich interessiertes Publikum. Im internationalen Diskurs um die deutsche Geschichtswissenschaft nimmt das Jahrbuch einen inzwischen nicht mehr wezudenkenden Platz ein.Das Jahrbuch vereint in deutscher und englischer Sprache zu einem jeweils wechselnden Schwerpunktthema Originalbeiträge von Forschern aus Israel, Deutschland und anderen Ländern. Dabei wird Wert darauf gelegt, auch den laufenden Arbeiten jüngerer Historiker Platz einzuräumen. Die vielfältigen Themenkreise umfassen Fragen der allgemeinen deutschen Geschichte, der Zeitgeschichte, sowie der deutsch-jüdischen Geschichte.Seinem wissenschaftlichen Beirat gehören folgende Persönlichkeiten an: Jehoschua Arieli, Jerusalem; Helmut Berding, Gießen; Wolfram Fischer, Berlin; Saul Friedländer, Tel Aviv/Los Angeles; Jürgen Kocka, Berlin; Gerhard A. Ritter, München; Reinhard Rürup, Berlin; Ernst Schulin, Freiburg; Fritz Stern, New York; Shulamit Volkov, Tel Aviv; Zvi Yavetz, Tel Aviv.Der Herausgeber:Moshe Zuckermann, geb. 1949 in Tel Aviv, unterrichtet seit 1990 Geschichte und Soziologie der Gesellschafts- und Kulturwissenschaften an der Universität Tel Aviv. Seit Februar 2000 leitet er das Institut für deutsche Geschichte der Universität Tel Aviv.Auswahl bisheriger Veröffentlichungen"Das Trauma des "Königsmordes". Französische Revolution und deutsche Geschichtsschreibung im Vormärz" (1989)"Gedenken und Kulturindustrie" (1999)Im Wallstein Verlag erschienen: "Zweierlei Holocaust" (1998), ISBN 3-89244-289-3, "Ein Grundstück in Mitte" (2000, hrsg. gemeinsam mit Riki Kalbe), ISBN 3-89244-400-5.Das Institut für deutsche Geschichte in Tel Aviv: Zu den zentralen Aufgabenstellungen des 1971 gegründeten Instituts gehören die Forschung und Lehre im Bereich von Geschichte und Kultur des deutschsprachigen Raumes und die Förderung des internationalen wissenschaftlichen Austauschs, insbesondere auch zwischen Israel und Deutschland. Vom Institut werden seit 1972 ein Jahrbuch für deutsche Geschichte und seit 1979 eine Schriftenreihe herausgegeben. Die seit 1978 im Bleicher Verlag erschienenen Publikationen des "Tel Aviver Instituts für deutsche Geschichte" sind ab sofort über den Wallstein Verlag zu beziehen.

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