Beschreibung

Kaum eine Theorie ist für das Studium der politischen Ideengeschichte so geeignet wie die von Thomas Hobbes. Hobbes' Denken, das nicht abzulösen ist von den europäischen Konfessions- und Bürgerkriegen des 17. Jahrhunderts, stellt einen Paradigmenwechsel innerhalb der politischen Philosophie dar. Ging diese seit Platon und Aristoteles von der Opposition zwischen gerechtem und ungerechtem Gemeinwesen aus, so "erfand" Hobbes für sein Zeitalter eine neue Opposition: die von Herrschaftslosigkeit und Herrschaft. Chaos und Krieg sollten durch die Einsetzung eines absoluten Souveräns gebannt werden.

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