Beschreibung

Der pensionierte transsexuelle Beamte Manuel Hoffmann wird nach einem Raubüberfall mit dem Räuber verwechselt und verbringt eine Woche unschuldig in Untersuchungshaft.Während seiner letzten Nacht im Knast brechen fünf Jugendliche in die JVA ein, um einen Gefangenen zu befreien. Hoffmann kann verhindern, dass die Gymnasiasten von der Polizei erschossen werden. Er begleitet die Jungen nach deren Prozess auch in die Arrestanstalt und ins Jugendgefängnis. Teile des Romans sind wahr.Eine wahre transsexuelle Lebensgeschichte und ein wahrer Raubüberfall, der sich vor zwei Jahren im Norden Deutschlands ereignete, wurden zur Grundlage für diesen ungewöhnlichen Roman. Hoffmann, der nach seiner Geschlechtsangleichung als Mann lebt, wird Opfer einer Verwechslung und muss nach erfolgloser Hausdurchsuchung eine Woche in U-Haft. Er wird entlassen, aber für fünf Jungen spielt die Geschichte in der Jugendarrestanstalt sowie Jugendstrafanstalt des nördlichsten Bundeslandes weiter. Junge Leser erfahren, welcher Weg den Brüdern Ken(15) und Benjamin(17), ihrem Freund Jan(17) und den Zwillingen Maik und Mario(16) sowie den Mädchen Susanne(16), Nadine(16)und Melissa(17) bevorsteht. Ken wird, weil er unbewaffnet war, "nur" zu Sozialstunden und Freizeitarrest verurteilt. In der Jugendarrestanstalt erlebt er erstmals, was es heißt, eingesperrt zu werden. Seine Freundin Melissa kann dort 'Mitarrestanten' zu neuen Perspektiven verhelfen. Auch die vier anderen Jungen zeigen bereits in der U-Haft Reue. Aber sie waren bewaffnet und werden deshalb zu Jugendstrafe verurteilt. Der Staatsanwalt weist, wie Klassenlehrer und SEK Beamter vor ihm, explizit auf die Gefahr von Waffen in Händen Jugendlicher und die tödlichen Schüsse in zwei Schulen hin. Die Jungen treten ihre Haft an und machen sich durch soziales Engagement bei Mithäftlingen und Direktor beliebt. Ihr Anführer Benjamin erkennt sich in der tragischen Geschichte des Drogenkuriers Ulf wieder und entwickelt Mitgefühl sowie gewaltloses Verhalten. Die vier Gymnasiasten nehmen per Internet weiter am Schulunterricht teil, werden aber vom Anstaltslehrer streng kontrolliert. Freunde aus dem Modellbau- und Computerclub finden mit der ausgestopften Fledermaus "Annabelle" die geniale Lösung. Aufgrund ihres vorbildlichen Verhaltens werden die vier nach einem halben Jahr auf Bewährung entlassen. Benjamin läuft noch einmal zur Hochform auf und beschert seinen Mithäftlingen, die inzwischen alle auf Bildungs- und Berufsabschlüsse hinarbeiten, mit einem grandiosen Streich die schönste Nacht ihrer Knast Zeit. Er beweist, dass es möglich ist, als Jugendlicher auch ohne Waffen und Gewalt Anerkennung von Gleichaltrigen zu erhalten.

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