Beschreibung

Was begünstigt und was verhindert Vergesellschaftung? Diese Grundfrage der Soziologie wird für den Fall der Binnengrenzen in der Europäischen Union untersucht. Unter welchen Bedingungen kommt es bei den Menschen in Grenzregionen zu grenzübergreifenden Orientierungen und Handlungen? In einer detaillierten Studie wird für Kenntnisse der benachbarten Grenzregion, Einkäufe, Nutzung von Dienstleistungen, Arbeitsplätze, Freundschaften und Identifikation untersucht, was den Blick über die Grenze befördert oder behindert. Die Ergebnisse informieren über die Möglichkeiten einer gesellschaftlichen Integration Europas und über eine zentrale Frage der Soziologie: Was macht Vergesellschaftung möglich?Gliederung1. EinleitungI. Theorie zu grenzübergreifender Vergesellschaftung2. Grenzübergreifende Vergesellschaftung2.1 Die Diskussion um eine europäische Gesellschaft2.2 Grenzübergreifende Vergesellschaftung als Untersuchungsgegenstand3. Bedingungen grenzübergreifender Vergesellschaftung3.1 Integration und ihre Bedingungen: drei Modelle3.2 Die Bedeutung von Nationalstaatsgrenzen3.3 Modelle und Kontextbedingungen3.4 Hypothesen zur grenzübergreifenden VergesellschaftungII. Untersuchungsanlage4. Anlage der Studie4.1 Das Eurobarometer als Grenzbewohner-Befragung4.2 Umfrage in drei deutschen Grenzregionen4.3 Daten zu Arbeitspendlern5. Grenzkonstellationen5.1 Politische Grenze und Marktgrenze (Systemintegrationsmodell)5.2 Vertrauensgrenze (Minimalkonsensmodell)5.3 Wertegrenze (Wertekonsensmodell)III. Ergebnisse: Vergesellschaftung an Europas Binnengrenzen6. Grenzübergreifende Wahrnehmung6.1 Interesse und Kenntnis6.2 Erlernen der Nachbarsprache6.3 Grenzübergreifende Wahrnehmung Zusammenfassung7. Grenzübergreifende Interaktion7.1 Kaufentscheidungen (wirtschaftlicher Austausch)7.2Nutzung von Dienstleistungen (wirtschaftlicher Austausch mit sozialer Interaktion I)7.3 Arbeitspendler (wirtschaftlicher Austausch mit s

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