Beschreibung

Einerseits hat der Journalist Alan Posener bereits im Buch "Der gefährliche Papst. Eine Streitschrift gegen Benedikt XVI" die antimoderne und antidemokratische Haltung Papst Benedikts XVI. beschrieben und kritisiert. Andererseits ist er ein bekennender Fan der Jungfrau Maria. Jetzt kommt der "deutsche Papst" nach Deutschland und Alan Posener meint, es sei nun höchste Zeit, statt der Bild-Zeitungs-Schlagzeile vom 20. April 2005 ("Wir sind Papst!") die zur Verfügung stehenden Informationen zu benutzen, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Nicht nur Vergewaltigungsopfer, Holocaustüberlebende und deren Angehörige, Homosexuelle, Frauen und gläubige Katholiken haben nach Posener gute Gründe, gegen den Papst zu demonstrieren, sondern jeder, dem unsere "pluralistische Demokratie, unsere säkulare Kultur" etwas bedeutet. Der Papst, so Posener, komme nicht als Oberhaupt der katholischen Kirche nach Deutschland, sondern als Staatsoberhaupt des Vatikans, einer "theokratischen Diktatur" und spreche auch in dieser Funktion " selbsteingeladen " vor dem Deutschen Bundestag. Posener fordert Bundestagsabgeordnete und Bürger auf, "Gegenpapst" zu sein, was nicht mehr bedeutet, als das im Grundgesetz garantierte Recht auf freie Meinungsäußerung wahrzunehmen und dem Papst die Meinung zu sagen.

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