Beschreibung

Die Internationalisierung der Wirtschaft hat zu einem enormen Anstieg der Komplexität und Dynamik sozio-ökonomischer Systeme geführt. Um diese Entwicklung zu beherrschen, begann im letzten Viertel des vorigen Jahrhunderts die Suche nach neuen Politiken, Strategien und Strukturen zur Steuerung komplexer Systeme. Der Zielanspruch mit Komplexität und Dynamik umzugehen erfordert einen grundlegenden Paradigmenwechsel. Die Grenzen und die mangelnde Funktionalität des von einer opportunistischen Unternehmenspolitik und "Managementethik" beherrschten und langsam obsolet werdenden Managementparadigmas, sind klar ersichtlich. Die Probleme in unserer heutigen und zukünftigen Welt sind mit opportunistisch geprägten Paradigmen nicht mehr lösbar. In der Übergangszeit eines Paradigmenwechsels werden die Manager sozio-ökonomischer Systeme mit großen Anpassungsproblemen konfrontiert. Wollen sie diese Probleme lösen, muss sich auch das Denken und der Zielanspruch der Unternehmenseigentümer (Investoren) und deren mit der Unternehmensführung beauftragten Manager radikal ändern. Sie müssen erkennen, dass der Zweck der Unternehmen nicht in der Erzielung maximaler Gewinne, sondern in der Stiftung eines optimalen Nutzens für ihre Kunden und für die Gesellschaft liegt. Um diesen Unternehmenszweck zu erfüllen, muss eine Hinwendung zu einer verpflichteten Unternehmens- und Managementphilosophie erfolgen.

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