Wissenschaftliche Gütekriterien bei sportmotorischen Tests: Reliabilität, Validität und Zusammenhangsmerkmale ausgewählter leistungsdiagnostischer Verfahren

Beschreibung

Vor dem Hintergrund aktueller trainingswissenschaftlicher Erkenntnisse und den daraus resultierenden Konsequenzen für die Trainingspraxis ist eine angemessene Trainingssteuerung unabdingbar. Voraussetzungen hierfür sind die Trainingsplanung und die Leistungsdiagnostik. Basierte die Trainingsplanung noch vor 40 Jahren ausschließlich auf so genannten "Meisterlehren" ehemaliger Weltklasseathleten, so ist dieser Bereich besonders im Hochleistungssport mit wissenschaftlichen Erkenntnissen angereichert worden. Ähnliches gilt für die Leistungsdiagnostik, welche für die Optimierung der sportlichen Leistungsfähigkeit unerlässlich ist. Diese beinhaltet das Erkennen, Benennen und Erfassen des individuellen Niveaus der Komponenten einer sportlichen Leistung oder eines sportlichen Leistungs-Ist-Zustandes. Es wird die Intention verfolgt, sowohl quantitative als auch qualitative Aussagen über sportliche Leistungen treffen zu können. Dabei kommt besonders den sportmotorischen Tests eine große Bedeutung zu. Diese stellen wissenschaftliche Prüfverfahren zur Erhebung sportmotorischer Merkmale dar. Um wissenschaftlichen Ansprüchen zu genügen, müssen diesbezüglich bestimmte Gütekriterien wissenschaftlichen Arbeitens erfüllt werden. Ob zwei der drei Hauptgütekriterien - die Reliabilität und die Validität - bei ausgewählten leistungsdiagnostischen Verfahren erfüllt werden, steht im Zentrum des vorliegenden Buches. So werden unter anderem leistungsdiagnostische Verfahren der Sprungdiagnostik und Isokinetik beschrieben, erläutert und hinsichtlich Reliabilität, Validität und ihrer Zusammenhangsmerkmale überprüft.

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