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09.06
Arundhati Roy publiziert ihren zweiten Roman. In „Das Ministerium des äußersten Glücks“ beschreibt sie die dunkle Seite ihrer Gesellschaft. Da bleibt von Indien-Romantik nichts übrig.

Vor genau zwanzig Jahren erschien Arundhati Roys erster Roman: „Der Gott der kleinen Dinge“ wurde im Handumdrehen ein Welterfolg und verschaffte der indischen Autorin die höchste Anerkennung der englischsprachigen Literatur, den Booker-Preis. Als sie wie eine Diva in der ganzen Welt herumgereicht wurde, sagte sie, dass dies ihr womöglich einziger Roman bleiben würde. Hatte der emotionale Orkan, den sie im ersten Roman entfacht hatte, sie entleert zurückgelassen? Nein, Arundhati Roy begann ihre zweite Karriere, die der Aktivistin und Chronistin.

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